Reserl Schuhbauer gewinnt erneut 100-Schuss-Marathon
Ering (st) Nach der Premiere 2008 veranstalteten die Feuerschützen Ering auch dieses Jahr wieder einen 100-Schuss-Marathon für Luftgewehr und Luftpistole. Als Siegerin konnte sich erneut Reserl Schuhbauer feiern lassen, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigte.
Erfreulich für die Eringer Schützen war auch, dass, nach zehn Teilnehmern im Vorjahr, in diesem Jahr bereits 15 Starter an diesem vereinsinternen Wettbewerb teilnahmen. Obwohl 100 Schüsse doch eine gewisse physische und auch psychische Kondition erfordern, beteiligten sich auch sieben Jungschützen mit gutem Erfolg an diesem Wettbewerb. Es mussten 100 Schüsse abgegeben werden und zu der erzielten Ringzahl wurden die besten zwei Teiler addiert, sodass nicht nur eine gute Leistung für den Sieg ausschlaggebend war, sondern auch eine Portion Glück zum Gewinn des Marathonschießens nötig war.
Diese beiden Voraussetzungen vereinte am besten Reserl Schuhbauer, die sich mit 910 Ringen und einem 14,7- und einem 21,1-Teiler, gesamt 1074,2 Punkte den Pokal für den ersten Platz und somit auch den Wanderpokal für ein weiteres Jahr sicherte. Dahinter folgte ihr Sohn Franz Schuhbauer, der sich mit 938 Ringen und zwei Teilern von 35,9 und 46,2, gesamt 1055,9 Punkten nur hauchdünn vor Inge Weinhart den zweiten Platz sicherte. Weinhart hatte nur 1,7 Punkte weniger (911 Ringe, 26,2-, 30,6-Teiler) und erreichte damit den dritten Platz.
Auf den weiteren Plätzen folgten:
4. Anton Schuhbauer (888 Ringe, 24,8-, 68,1-Teiler, gesamt 995,1 Punkte), 5. Thomas Falk (901, 59,8, 63,9, gesamt 977,3), 6. Gertrud Held (881, 23,3, 88,2, gesamt 969,5), 7. Vera Zottmaier (880, 34,5, 81,2, gesamt 964,3), 8. Hans Schreindobler (832, 13,2, 59,3, gesamt 959,5), 9. Hans Kasbauer (866, 44,8, 87,1, gesamt 934,1), 10. Andreas Preishuber (875, 65,0, 83,4, gesamt 926,6), 11. Klaus Mittermeier (gesamt 897,4), 12. Rosi Zinsberger (879,9), 13. Thomas Allgeier (870,3), 14. Siegfried Weinhart sen. (821,9) und 15. Christoph Kasbauer (810,0).
In Anschluss an den letzten Durchgang fand die Preisverteilung statt, bei der jeder Schütze einen Sachpreis erhielt. Da die Eringer Feuerschützen nicht nur dem Schießsport frönen, sondern auch die Tradition und Gesellschaft pflegen, feierte man am Abend noch gemütlich bei einem gemeinsamen „Bradl-Essen“. Für die musikalische Unterhaltung sorgten mit Akkordeon und der „Steirischen“ Hubert und Renate Florian sowie Franz Schuhbauer.
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